60 neue Arbeitsplätze bei Sennheiser

Erfolg steht auf vielen Füßen: Die Geschäftsführer von Sennheiser (von links) Peter Callan, Paul Whiting, Heinrich Esser, Peter Claussen, Andreas Sennheiser, Jörg Sennheiser (Aufsichtsratsvorsitzender), Volker Bartels, Daniel Sennheiser, (Foto: G. Gosewisch)

Gewinn nach Steuern fast verdoppelt

Wedemark (gg). Beeindruckend positive Zahlen hat die Sennheiser electronic GmbH & Co. KG mit der Bilanz zum Geschäftsjahr 2011 vorgelegt. Erneut wurde ein starker Zuwachs von Umsatz und Gewinn erzielt - mit einer Zuwachsrate von 13,5 Prozent erhöhte sich der Konzernumsatz von 468,2 Millionen Euro auf nun 531,4 Millionen Euro. Der Gewinn nach Steuern stieg um 93 Prozent von 23,6 auf 45,7 Millionen Euro. Eine solche erhebliche Steigerung hatte die Unternehmensführung mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Jörg Sennheiser und dem Leiter des operativen Geschäfts Volker Bartels wohl selber nicht vorhergesehen, denn in dem Zeitraum ist hat es eine erhebliche Umstrukturierung im Unternehmen gegeben. „Wir blicken auf turbulente Jahre zurück“, sagt Sennheiser. So genannte Divisionen wurden gebildet - Sparten, die Kundengruppen zugeordnet sind: Konsumartikel, professionelle und integrierte Systeme. Stolz sei man, so Sennheiser, dass es trotz der Umstrukturierung während des laufenden Geschäfts zu keinen Einbrüchen gekommen sei. Ganz im Gegenteil: Umsatzwachstum wird aus allen Vertriebsregionen gemeldet und die bedient Sennheiser weltweit. Tochtergesellschaften gibt es außer in Deutschland in Frankreich, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Russland, Hongkong, Indien, Singapur, Japan, China, Kanada, Mexiko und den USA sowie durch langjährige Handelspartner in vielen anderen Ländern. Für Osteuropa ist eine Umsatzsteigerung um 52 Prozent erzielt worden, starke Märkte sind für Sennheiser auch Asien und Nordeuropa. Kopfhörer und Mikrofone sind die größten Wachstumstreiber. „Der aktuelle Mode-Trend zu großen Lifestyle-Kopfhörern ist sehr gut für unser Geschäft“, bestätigt Bartels. Leuchtturm-Projekte wie die Ton-Übertragung des Super-Bowls in den USA, des Eurovision Song Contest oder die anstehenden Olympischen Spiele in London setzten Maßstäbe. „Wer solche Aufgaben bewältigt, beweist technische Überlegenheit“, sagt Bartels. Die will man weiter fortführen. In den Bereich Forschung und Entwicklung wird insbesondere am Standort Wedemark weiter investiert. In diesem Zusammenhang werden noch in diesem Jahr rund 60 neue Einstellungen geplant, der Großteil davon im technischen Bereich. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 2.183 Mitarbeiter, davon 1.100 in der Wedemark. Als sehr konservativ beschreibt Bartels die Personalentwicklung: „Der Zuwachsrate von 13,5 Prozent im Konzernumsatz wird von einer Zuwachsrate von nur 3,1 Prozent in der Personalentwicklung begleitet. Weitere Effizienz- und Produktivitätssteigerung sind erklärte Ziele von Sennheiser.“