6.000 neue Polizisten in den nächsten Jahren

Im regen Erfahrungsaustauach (von links): Der stellvertretende Inspektionsleiter Hartmut Dallmann, Caren Marks, Willi Minne, Martin Kuhlmann, Präsident der Bundespolizeidirektion, Marco Brunotte und Personalratsvorsitzender Michael Ramsey. (Foto: O. Krebs)

Dreiköpfige SPD-Delegation besuchte Bundespolizei am Flughafen

Langenhagen/Wedemsrk (ok). 3.000 in diesem, 3.000 im nächsten Jahr – die personellen Engpässe bei der Bundespolizei sollen behoben werden. Zu einem Erfahrungsaustausch haben sich jetzt die SPD Poltiker Caren Marks, Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin, Landtagsabgeordneter Marco Brunotte und der stellvertretende Langenhagener Bürgermeister Willi Minne mit der Führungsspitze der Bundespolizei am Langenhagener Flughafen an der Benckendorffstraße getroffen. Hier sind etwa 200 Mitarbeiter beschäftigt, bundesweit sind es an die 40.000 Bedienstete. "Das zusätzliche Personal wird allerdings erst 2019 zur Verfügung stehen. Die meisten sind noch in der Ausbildung", sagt Caren Marks, die nach dem Gespräch genauso wie Marco Brunotte viele Anregungen mit in die Politik genommen hat. Die Aufgabendichte hat zugenommen; Themen wie Abschiebung oder aber auch Terrorismusbekämpfung sind dazugekommen. Zufälligerweise war das sozialdemokratische Trio am Donnerstag Zeuge einer Sammelabschiebung vom Flughafen nach Montenegro. 24 speziell ausgebildete Beamte sind mit 53 Frauen und Männer, die wieder in ihr Heimatland gehen mussten, geflogen. Einsatzkräfte, die natürlich an anderer Stelle fehlen. So ist die Bundespolizei beispielsweise auf Flughäfen, Bahnhöfen und an Außengrenzen, aber auch bei Fußballspielen gefragt. Innere Sicherheit ist eben ein großes Thema. Die Sozialdemokraten woilen auf jeden Fall mit der Spitze der Bundespolizei in Kontakt bleiben, der Besuch sei auch ein Zeichen von Wertschätzung und Interesse