"Abweisende Bunkermetalität"

Beckmann: aha muss sich bewegen

Langenhagen/Wedemark. Der Vorsitzende von Haus- und Grundeigentum Hannover, Rainer Beckmann, hat am Montag den Abfallwirtschaftsbetrieb aha aufgefordert, sich zu bewegen und mit dazu beizutragen, dass offensichtliche Ungereimtheiten in der Müllgebührensatzung schnell überarbeitet und geändert werden. Die bisher gezeigte abweisende Bunkermentalität der Verantwortlichen von aha schädige nicht nur den Ruf des Abfallentsorgers, sondern sei auch kontraproduktiv, weil das breite Interesse der Verbraucher an der Mülltrennung torpediert werde. Beckmann nannte es erstaunlich, dass aha eine Regelung als normal und allgemein üblich verteidige, die absurd sei, weil sie mülltrennende und müllvermeidende Bürger bestrafe, diejenigen aber, die mit ihrem Müll sorglos umgehen oder zur Trennung zu faul sind, belohne. Das Unternehmen aha könne auch nicht nur Forderungen an die Privathaushalte als ihre Kunden stellen. Aha selbst sei gefordert mehr nach vorn zu denken und die permanente Müllvermeidung stärker als Aufgabe und Ziel eines modernen Abfallentsorgers zu begreifen. Für eine moderne Abfallentsorgungssatzung dürfe auch nicht die Zahl der in einem Haushalt lebenden Personen entscheidend sein, sondern allein die Menge des anfallenden Mülls. Belohnt werden müssten konsequent und ohne wenn und aber diejenigen, die Müll vermeiden und sorgsam sortieren, forderte Beckmann. Mittel- wie langfristig ergebe sich dadurch auch für aha das größte Einsparvolumen.