Das "Schaufenster" für den Traumjob?

Ziehen an einem Strang, was die Besetzung freier Ausbildungsplätze angeht (von links): Helge Zychlinski, Mirko Heuer, Ulf-Birger Franz, Axel Düker und Arpad Bogya. (Foto: O. Krebs)

Plattform Azubi21 weist zwei Monate nach dem Start beeindruckende Zahlen auf

Langenhagen/Wedemark (ok). Die Zahlen sind beeindruckend: 500 Unternehmen in 18 Kommunen; 6.000 Besucher monatlich und 1.700 freie Praktikums- und Ausbildungsplätze. Jeden Tag melden sich durchschnittlich fünf Unternehmen aus der Region neu an, die sich und ihre freien Ausbildungspätze präsentieren. Mit von der Partie sind auch die vier Kommunen Langenhagen, Wedemark, Burgwedel und Isernhagen. Jetzt werden Flyer mit einer kleinen Abrisskante in den Kommunen verteilt: An Laternenpfählen und schwarzen Brettern beispielsweise werden Jugendliche auf das neue Portal azubi 21 aufmerksam gemacht, können sich ihre persönliche Notiz abreißen und direkt in die Tasche stecken. Aus Sicht von Ulf-Birger Franz, Wirtschafts- und Bildungsdezernent der Region Hannover, zeigen die Zahlen, dass das Angebot sehr gut angenommen werde, weitere Unternehmen könnten noch gewonnen werden. Das Angebot auf der Plattform in Sachen Ausbildung und Duales Angebot sei breit gestreut und sehr umfangreich; die Nutzung der Plattform kostenfrei für alle Beteiligten. Junge Menschen, die heutzutage die Wahl zwischen mehreren Ausbildungsplätzen haben, finden in der Nähe den passenden Job und können sich gezielt bewerben. Und auch für Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer ist dieses "Schaufenster" eine Chance für die regionalen Unternehmen, um sich präsentieren zu können. "Die Jugendlichen profitieren von dem großen Angebot", sagt Helge Zychlinski, Verwaltungschef in der Wedemark. Und Isernhagens Bürgermeister Arpad Bogya meint: "Firmen und Kommunen sollten die Chance nutzen, über das Portal geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu finden." azubi21 ist seit Oktober online und kommt auch auf Tablets und Smartphones modern und ansprechend für die Jugendlichen rüber. "Junge Menschen werden schneller und einfacher erreicht", sagt Burgwedels Bürgermeister Axel Düker. Schulen nutzten das Portal, für das eine Registrierung nicht erforderlich ist, ebenfalls. Ein externer Dienstleister hat das Portal eingereicht; die Unternehmen und Kommunen müssen sich nach Angaben der Region Hannover nur noch minimal um die Aktualisierung kümmern. Die Kosten liegen für die ersten fünf Jahre bei etwa 50.000 Euro. Mehr Infos unter www.azubi21.de.