Er will sich in Wiesenau weiter öffnen

Heiner Peterburs (links) übergibt den Staffelstab bei der GBA an Florian König. (Foto: O. Krebs)

Florian König wird neuer Geschäftsführer der GBA

Langenhagen/Wedemark (ok). Er hatte die Geschäftsführung der Gemeinnützigen Gesellschaft für Behindertenarbeit (GBA) kommissarisch übernommen, als Saskia Adlon ihre Tätigkeit nach etwa zwei Jahren aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Jetzt ist die Mission von Heiner Peterburs beendet. Jedenfalls fast, denn noch bis Ende November arbeitet der 72-Jährige Diplom-Pädagoge seinen Nachfolger ein. Die Wahl der Gesellschafter, zu denen außer den Lebenshilfen Wedemark und Langenhagen die Stiftung Lindenhof gehört, ist auf den 41-jährigen Florian König aus Burgdorf gefallen. Der gelernte Sozialpädagoge, der einen Master in sozialem Management vorweisen kann, war zwölf Jahre lang bei der Lebenshilfe Niedersachsen und im Paritätischen Wohlfahrtsverband als Fachberater für Behindertenarbeit zuständig. Florian König: "Da habe ich gute Ideen gesammelt; Prozesse begleitet und von außen angestoßen. Jetzt suche ich eine neue Herausforderung, will das umsetzen, was theoretisch entwickelt worden ist." Die Inklusion, also die Teilhabe der Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft, ist ihm ein besonderes Anliegen. Die GBA sei inhaltlich gut aufgestellt, aber einige Ideen hat König, der jetzt vornehmlich in Wiesenau und nicht mehr in ganz Niedersachsen unterwegs ist, schon im Kopf. So will er die Wohneinrichtungen und auch den Sprachheilkindergarten modernisieren, die Wiesenauer Mitte will er weiter entwickeln und auch noch mehr für den Stadtteil öffnen. Angedacht ist auch eine offene Sprechstunde eines Arztes; die ärztliche Versorgung im Stadtteil sei nicht besonders gut. Aber egal, ob ambulante Angebote, offene Hilfen, Reiseangebote, familienunterstützende häusliche Hilfe oder auch Beratungsangebote – der inklusive Ansatz steht immer im Mittelpunkt. Und Florian König ist auch Mitglied im Sanierungsbeirat. freut sich, den Wandel in dem wachsenden Stadtteil mitgestalten zu dürfen. Denn: Die GBA wird als Bestandteil des Stadtteils im Süden Langenhagens aufgenommen. So empfindet es zumindest der bisherige kommissarische Geschäftsführer Heiner Peterburs. Für den geht es jetzt nach einem langen Berufsleben in den wohlverdienten Ruhestand. Als Vertreter des Gesellschafters Lebenshilfe Wedemark bleibt er der GBA erhalten.