Frau starb auf der Autobahn

Viele Rettungskräfte waren am Einsatzort.Foto: F. Bierschwale

Auto war gegen die Leitplanke geprallt

Langenhagen. Ein schwarzer BMW war am Sonntag gegen 14.08 Uhr zwischen Kaltenweide und der Abfahrt Hannover-Nord von der Fahrbahn abgekommen, mit der Beifahrerseite gegen die rechte Leitplanke geprallt und war wieder zurück auf die Fahrspuren geschleudert worden. Der stark demolierte Wagen war erst etwa 100 Meter weiter quer zur Fahrtrichtung zum Stehen gekommen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war die Beifahrerin schwerverletzt und zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ansprechbar in dem Fahrzeug eingeschlossen. Die Beifahrerseite war massiv verbeult und eingedrückt. Auf Grund des Herzkreislaufstillstandes wurde die Beifahrerin über die Fahrerseite aus dem Fahrzeug gerettet – sie wurde crash-gerettet, das heißt, dass auf eine Immobilisation und anschließende achsengerechte Rettung verzichtet wurde. Eine umgehend eingeleitete Reanimation blieb erfolglos – die Patientin starb noch an der Einsatzstelle. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen.
Durch den Aufprall wurden Trümmerteile und persönliche Gegenstände über die gesamte Fahrbahn verteilt. Die Feuerwehr stellte im Einsatzverlauf den Brandschutz sicher und streute im Anschluss der Reanimationsmaßnahmen auslaufende Betriebsstoffe ab. Die Autobahn war während der Rettungs- und Aufräumarbeiten gesperrt.
Unter der Einsatzleitung von Ortsbrandmeister Jens Heindorf waren insgesamt 18 Einsatzkräfte mit fünf Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungshubschrauber Christoph 4, zwei Rettungswagen und die Polizei.