Gesine Saft: Welttag gegen Kinderarbeit

CDA Kreis Hannover-Land: Kinder weltweit vor Ausbeutung schützen

Langenhagen. Der CDA-Kreisverband Hannover-Land fordert anlässlich des Welttags gegen Kinderarbeit am Dienstag (12. Juni) einen besseren Schutz von Kindern vor Ausbeutung. Mehr als 200 Millionen Heranwachsende weltweit verrichten nach Schätzungen der UN-Organisation ILO Kinderarbeit. „Kinder sollen nicht arbeiten, sondern spielen und lernen. Es ist niederschmetternd, dass in vielen Teilen der Erde selbst die Jüngsten täglich schuften“, erklärt die CDA-Kreisvorsitzende Gesine Saft.
Sie hofft auf mehr Engagement – auch hierzulande: „Die Politik muss bei internationalen Handelsabkommen auf die Ächtung von Kinderarbeit pochen. Hersteller und Handel müssen darauf achten, dass in ihren Waren über die ganze Lieferkette hinweg keine Kinderarbeit steckt. Und wir Verbraucher sollten aufpassen, dass wir nichts kaufen, was durch Kinderarbeit entstanden ist.“ Beispielsweise stammen Grabsteine häufig aus indischen Steinbrüchen, wo Kinderarbeit oft vorkommt.
Kinderarbeit ist in den meisten Ländern verboten, vor allem in Afrika und Asien aber trotzdem verbreitet. Häufig ruinieren die Heranwachsenden aus wirtschaftlicher Not ihre Gesundheit und sind von Bildung abgeschnitten. Schon die Jüngsten gehen zur Arbeit statt zur Schule: Laut ILO arbeiten 92 Millionen Kinder im Alter von fünf bis zwölf, jedes zehnte Kind der Altersgruppe.
Die Kreis-CDA unterstützt die Kampagne „Schule statt Steinbruch“ des CDA-Bundesverbandes. Die CDA hilft einer von Misereor getragenen Schule in Indien mit Spendengeldern. Dort erhalten Kinder eine Schulbildung, die zuvor in Steinbrüchen harte körperliche Arbeit geleistet haben.
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem für sozialpolitische Themen.
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