Grenzüberschreitender Wettkampf

Bei der Siegerehrung des Gästeschießens (von links): Jürgen Benk, Mathias Böttcher, Christa Bogenschütz, Norbert Naethe, Mike Rohr und Alexandra Zaryczanski. Foto: K.Raap

23. Gästeschießen des Kreisschützenverbands

Kaltenweide (kr). Den Teilnehmern des Gästeschießens macht es der Kreisschützenverband Wedemark-Langenhagen traditionell nicht gerade leicht, die Scheiben mit jedem Schuss zu treffen. Die 50 Meter Kleinkaliber zählen sicherlich zur beliebtesten Disziplin, die Schießen mit dem Revolver und der Sportpistole über 25 Meter sind eher verhasst. Aber gerade deshalb war auch die 23. Auflage dieser Veranstaltung bis zur letzten Minute äußerst spannend. Im Schützenhaus Kaltenweide hatte zum Auftakt Kreisoberschützenmeister Mathias Böttcher eine illustre Schar aus Politik, Wirtschaft und Sport begrüßt. Mit von der Partie unter anderem Langenhagens Bürgermeister Friedhelm Fischer und sein Vertreter Willi Minne, Wedemarks Bürgermeister Tjark Bartels, die Landtagsabgeordnete Editha Lorberg und Joachim Brandt, der 1. Vorsitzende des Regionssportbundes Hannover. Vor der Siegerehrung bedankte sich Böttcher, dessen Verband 28 Vereine mit 3.600 Mitgliedern umfasst, für einen "unfallfreien Wettbewerb" bei seinem versierten Helfer-Quartett. Dazu zählten die Kreisdamenleiterin Gabi Erdmann, Max Riedel vom SV Kaltenweide, Jörg Liermann vom SV Langenforth und Klaus Greinig vom SV Mellendorf. Ein wenig Pech beim Wettkampf hatte Alexandra Zaryczanski vom Wirtschaftsclub Langenhagen, aber auch als Letzte bekam sie ihren Preis, ebenso wie Mike Rohr aus dem selben Club für seine Schnapszahl. Bei den Besten dominierten die Wedemärker: Christa Bogenschütz von der SPD-Fraktion holte sich nicht nur den Sieg, sondern auch noch die Wanderscheibe. Fraktionskollege Jürgen Benk landete auf dem zweiten Platz und nahm auch noch die Glücksscheibe mit. Die Langenhagener Ehre rettete Norbert Naethe vom Sportring mit dem dritten Rang.
Genügend Zeit zum Klönen gab es reichlich während des Wettkampfs bei herrlichem Wetter auf der Terrasse und auch beim abschließenden gemeinsamen Essen im Schützenhaus. Diskussionsstoff lieferten nicht nur grenzüberschreitende ähnlich gelagerte Probleme, sondern auch viele gemeinsame positive Aspekte. Eine rundum gelungene Veranstaltung.