Große Anerkennung für Ehrenamtliche

Regionsbrandmeister Bernd Keitel (von links), Landesbranddirektor Jörg Schallhorn, RegioBus-Geschäftsführer Georg Martensen und Regionspräsident Hauke Jagau werben gemeinsam für den Einsatz bei der freiwilligen Feuerwehr.

Region und RegioBus werben für die Feuerwehr

Region. „Stell Dir vor, Du drückst, und alle drücken sich“ und „Stell Dir vor, es brennt, und keiner kommt“: Mit diesen und anderen Sprüchen wirbt die Feuerwehr in diesem Jahr um neue Mitglieder. Jetzt hat sich RegioBus in den Dienst der Brandbekämpfer gestellt: Drei Busse sind mit den Werbemotiven beklebt worden und rollen mit der Botschaft durch die Region Hannover.
„Wir haben sofort zugesagt, als die Region nach Unterstützung für die Werbekampagne gefragt hat“, sagt RegioBus-Chef Georg Martensen. Zwei Jahre lang werden die drei Fahrzeuge die Werbebotschaft über die Straße tragen – für die Feuerwehr kostenfrei. „Wir transportieren damit ein wichtiges Anliegen, denn die Freiwilligen Feuerwehren sind unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Lebens in unserem Verkehrsgebiet“, betont er.
Die Region trägt mit ihrem Engagement eine landesweite Kampagne mit. „Die freiwilligen Feuerwehren in Deutschland sind ein einmaliges Modell für gewachsenes bürgerschaftliches Engagement“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau. „Es wäre für den Staat nicht leistbar, überall dort, wo Freiwillige Feuerwehren die Brandbekämpfung übernehmen, Berufsfeuerwehren zu installieren. Wir sind also darauf angewiesen, dass sich immer wieder Menschen finden, die bereit sind, zu jeder Tag- und Nachtzeit auszurücken und Brände zu löschen oder bei Unfällen zu helfen. Dieses Engagement verdient große Anerkennung.“ Er appelliert auch an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Menschen für den Einsatz in der Freiwilligen Feuerwehr freizustellen.
Regionsbrandmeister Bernd Keitel meint: „Noch sieht die Situation in der Region Hannover ganz gut aus. Aber wir sind nicht auf der Insel Glücksseligen. Wenn wir nicht aufpassen, stehen wir eines Tages ohne die erforderlichen Einsatzstärken da. Und dann kann es wirklich passieren, dass keiner kommt, wenn es brennt.“