Rund um den Honig

Der Honiglehrgang war der Abschluss der viertägigen Ausbildung von Februar bis Juni.

Angehende Jungimker schlossen Ausbildung ab

Langenhagen/Wedemark (ok). Schleudern, Rühren, Abfüllen – was den Honig angeht müssen eine ganze Menge an Hygienevorschriften beachtet werden, es handelt sich schließlich um ein kostbares Lebensmittel. Gesetze und Bestimmungen, die angehende Jungimker beim so genannten eintägigen Honiglehrgang eingetrichtert bekommen. Der schließt sich einem dreitägigen Grundlehrgang in Sachen Bienenkunde und -führung an und bildet den Abschluss der Ausbildung von Februar bis Juni. 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Region Hannover haben sich jetzt im Wasserturm im Eichenpark unter die Fittiche von Siegfried Neske, 1. Vorsitzender des Imkervereins Langenhagen, und von Christoph Schmieta, 2. Vorsitzender des Imkervereins Wedemark, begeben, um in Fallen Fragen rund um die Honigwabe fitgemacht zu werden. Im Anschluss an den Lehrgang gibt's ein Zertifikat als Nachweis, Honig vermarkten zu können. "Vom Honig, der bei uns konsumiert wird, kommt nur rund ein Viertel aus Deutschland, der Rest wird importiert", weiß Siegfried Neske. Das Interessante: Honig ist richtig gelagert sehr, sehr lange haltbar, in versunkenen Schiffen wurde zum Beispiel verschlossene Amphoren mit genießbarem Honig gefunden, die schon mehr als 1.000 Jahre alt waren. Wer mehr über die Bienen und ihr köstliches Produkt erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, freitags zwischen 15 und 17 Uhr am Lehrbienenstand beim Wasserturm im Eichenpark vorbeizuschauen. Der Imkerverein bietet auch Führungenfür Schulklassen und Kindergärten an; Auskünfte erteilt Siegfried Neske unter der Telefonnummer (0511) 73 31 54.
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