Schutz vor Geflügelpest

Maßnahmen gelockert, Stallpflicht bleibt

Region. Die Vorkehrungen zum Schutz vor Geflügelpest werden weiter gelockert: Das Beobachtungsgebiet im Norden der Region Hannover sowie in Teilen der Landeshauptstadt sind seit 30. Dezember aufgehoben. Betroffen sind folgende Bereiche: aus der Gemeinde Wedemark die Ortsteile Bissendorf, Gailhof, Mellendorf, Resse, Scherenbostel, Wennebostel, jeweils mit allen Teilgebieten und aus der Stadt Langenhagen die Ortsteile Langenhagen Kernstadt, Engelbostel, Godshorn, Schulenburg, Kaltenweide und Krähenwinkel mit allen Teilgebieten.
Sämtliche mit der Einrichtung des Beobachtungsgebietes verbundene Maßnahmen sind damit aufgehoben. Das heißt, dass Katzen und Hunde in diesem Bereich wieder frei laufen können. Jagdpächter können wieder ohne Sondererlaubnis Federwild jagen. Zudem ist es auch wieder möglich, zur Aufstockung des Wildvogelbestands gehaltene Vögel freizulassen.
Das allgemeine Aufstallungsgebot und die erhöhten Biosicherheitsmaßnahmen wie Schutzkleidung und Desinfektion auch für kleine Hausgeflügelbestände gelten weiterhin in der gesamten Region Hannover einschließlich der Landeshauptstadt. Sie dienen dem Schutz der Geflügelbestände vor Ansteckung mit den Geflügelpest-Erregern, die in der Wildvogelpopulation zurzeit vermehrt vorhanden sind.
Bei Fragen zur Vogelgrippe oder bei Fund eines toten Wildvogels ist der Fachdienst für Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover zuständig: montags bis donnerstags von 8 bis 15.30 Uhr und freitags bis 12.30 Uhr unter der Telefonnummer (0511) 616-22095 erreichbar, außerhalb der Dienstzeiten kann die Regionsleitstelle unter 112 kontaktiert werden.