Seelsorge für Jugendliche von Jugendlichen

Mit Engagement und Ernsthaftigkeit dabei: die Gruppe in der St.-Paulus-Kirche in Langenhagen. (Foto: Elisabeth t.)

Fortbildungstag „Erste Hilfe für die Seele“ in Langenhagen

Langenhagen. Ohne das Zentrum für Seelsorge (ZfS) in Hannover hätte es diesen besonderen Tag im Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen wohl nicht gegeben. „1. Hilfe für die Seele“, war der Tag für Teamerinnen und Teamer der Evangelischen Jugend überschrieben; organisiert und angeleitet wurde das Angebot von Christiane Plöhn, Anna Thumser und Ronja Schönfeld.
Seelsorge von Jugendlichen für Jugendliche – wie geht das? Diese Frage hatte sich Ronja Schönfeld schon während ihres Studiums der Religionspädagogik und Sozialen Arbeit an der Hochschule Hannover gestellt. Für ihre Abschlussarbeit entwickelte sie gemeinsam mit einer Kommilitonin ein Konzept für einen Fortbildungstag zu dieser Fragestellung und fand in Anna Thumser und Christiane Plöhn die idealen Mitstreiterinnen. Anna Thumser, Diakonin im Kirchenkreis Burgwedel- Langenhagen, hatte gerade den Grundkurs Systemische Seelsorge am Zentrum für Seelsorge erfolgreich abgeschlossen; Christiane Plöhn war eine der Dozentinnen dieses Kurses. Als landeskirchliche Beauftragte für die Seelsorgeausbildung Ehrenamtlicher ist sie am ZfS tätig. Ronja Schönfeld wiederum hatte im Vorjahr den Basiskurs Seelsorge für Ehrenamtliche absolviert, den ebenfalls Christiane Plöhn leitete – und so schloss sich der Kreis.
Begeistert von der Projektidee gewannen Anna Thumser und Ronja Schönfeld Christiane Plöhn als Dozentin für den Fortbildungstag und begannen mit der Werbung. „Ich hatte damit gerechnet, dass sich in der Region Hannover vielleicht 20 Jugendliche für dieses Thema interessieren“, sagt Anna Thumser. Von den tatsächlichen Anmeldezahlen wurde sie vollkommen überrascht: 40 Jugendliche und junge Erwachsene aus den Kirchenkreisen Burgwedel-Langenhagen, Laatzen-Springe und Peine sowie aus dem Stadtkirchenverband Hannover meldeten sich für den Fortbildungstag in der Langenhagener St.-Paulus-Gemeinde an. Die 16- bis 25-Jährigen sind durchweg im Besitz der JuLeiCa, der Jugendleiter-Card, und können den Seelsorgetag als anerkannte Fortbildung für Teamerinnen und Teamer nutzen. Finanziell unterstützt wurde der Tag vom Land Niedersachsen im Rahmen der Projektförderung Generation3.