Sieg für den längsten deutschen Jockey

Die zahlreichen Zuschauer sahen einige spannende Galopprennen.

Drei Heimsiege am After Work-Renntag

Langenhagen. Am Mittwoch bot der Hannoversche Rennverein einen „After Work-Renntag“ bei freiem Eintritt mit spannenden Galopprennen, Live-Musik und tollem Entertainment für Kinder und Familien. Bereits um 15.30 Uhr ging es mit einem großen Gratis-Kinderfest los. Insgesamt hatten sich bei richtig schönem Rennwetter bemerkenswerte 6.100 Zuschauer auf den Weg zur Rennbahn gemacht, davon 1.500 Kinder.
Sieben der neun Rennen wurden in Tausende von Wettannahmestellen nach Frankreich übertragen. Den ersten Heimsieg gab es bereits zum Auftakt im „Handwerker Cup“, als der von Christian Sprengel trainierte Boscaccio bei seinem Debüt umgehend erfolgreich war. Jockey Dennis Schiergen kam später noch zu einem zweiten Erfolg auf More Than Honey für seinen Vater Peter. Das dritte Rennen gewann Anna Mia für Trainer Paul Harley. Der brasilianische Jockey Rafael Schistl führte sich also erfolgreich auf seiner neuen Heimatbahn ein.
Das Rennen der höchsten Kategorie war ein Ausgleich II über die Distanz von 1.600 Meter mit dem Titel „Preis der Premio Reifen + Autoservice Jörg Leskien“. Hier gab es einen weiteren Heimsieg durch den von Hans-Jürgen Gröschel trainierten Redesert, der mit Jockey Wladimir Panov vor Toward Glory und Trainingsgefährtin Chantilly gewann.
Über zwei überraschende Siege freute sich das Team mit Trainerin Vera Henkenjohann und Jockey Patrick Gibson. Gibson ist mit einer Größe von 1,81 Meter der längste in Deutschland in den Sattel steigende Rennreiter.
Der Umsatz bei dieser Veranstaltung betrug 146.347,39 Euro.
Der nächste Renntag auf der Neuen Bult ist der „Landwirtschaftsrenntag“ am Sonntag, dem 13. September.

Foto: honorarfrei/copyright galoppfoto.de

BU: Wladimir Panov freut sich über den Sieg mit Redesert