Spritsparendes Fahren schont die Urlaubskasse

Die hohen Spritpreise belasten viele Autofahrer. Doch auch auf langen Strecken haben Autofahrer einige Möglichkeiten, Sprit zu sparen. Hier die wichtigsten Tipps vom ADAC Niedersachsen/ Sachsen-Anhalt:

Die richtige Fahrweise:
Flott beschleunigen, möglichst rasch die Gänge hoch schalten, dann betont untertourig, also mit niedrigen Drehzahlen die gewählte Geschwindigkeit beibehalten. Selbst im Stadtverkehr kann man im fünften Gang noch gut mitschwimmen. Zurückschalten ist nicht erforderlich, solange der Motor, ohne zu ruckeln, noch Gas annimmt. Nach jedem Schaltvorgang ist wieder ein Tritt aufs Gaspedal notwendig - das kostet jedes Mal Sprit! Vorausschauend fahren - jede Bremsung vergeudet Energie: So lange wie möglich sollten Autofahrer die Motorbremswirkung nutzen.

Die richtige Gangwahl:
Die Gangwahl hat unmittelbaren Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch. Daher sollte man stets im höchst möglichen Gang fahren. Einsparungen von 10 bis 20 Prozent und mehr - je nach Motortyp und Getriebeübersetzung - sind im Vergleich zum niedrigeren, höher drehenden Gang möglich, wie Messreihen des ADAC zeigen.

Wohlfühl-Temperaturen im Auto erhöhen den Verbrauch:
Ob Klimaanlage oder Standheizung: Ohne Energie-Zufuhr läuft hier nichts. Das wirkt sich auch auf den Spritverbrauch aus, wie die ADAC Messergebnisse zeigen:

Eine Klimaanlage sorgt für einen Mehrverbrauch zwischen 0,1 und 2,1 Litern pro 100 Kilomerter - je nach Fahrzeugmodell, Klimaanlagentechnik und Einsatzbedingungen.

Bei der Standheizung muss mit einem Mehrverbrauch von ca. 0,2 bis 0,5 Litern pro Stunde gerechnet werden. Gegen eine sinnvolle Nutzung dieser Komfort-Extras spricht nichts, im Gegenteil: Ein gutes Innenraumklima hält den Fahrer fit. Damit der "Wohlfühl"-Effekt angesichts der Spritrechnung nicht allzu sehr leidet, sollte man aber die Einschaltzeiträume auf das notwendige Maß begrenzen.

Selbst Frischluft ist nicht kostenlos: Offene Seitenfenster oder Schiebedächer beeinträchtigen die an der Außenhaut anliegende Luftströmung.
Dies kann, zumindest bei höheren Geschwindigkeiten, ebenfalls Kraftstoff kosten (z.B. beidseitig offene Fenster bei 100 Stundenkilometern: etwa 0,2 Liter Mehrverbrauch).