Ständiger Wechsel zwischen Einsatz und Ausbildung

Mehr als 41 Jahre diente Polizeidirektor Rüdiger Stein für Bundesgrenzschutz und Bundespolizei.

Urgestein Rüdiger Stein geht in den Ruhestand

Langenhagen. Ende März trat der Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover, Polizeidirektor Rüdiger Stein, in den wohlverdienten Ruhestand. Jetzt fand im Kollegenkreis und in einer kleinen Feierstunde die Verabschiedung aus dem aktiven Dienst statt. Der Neu-Pensionär blickt auf eine Gesamtdienstzeit von mehr als 41 Jahren zurück. Er begann seine Karriere im Juli 1974 im einfachen Dienst im damaligen Bundesgrenzschutzstandort Duderstadt. Über den einfachen, mittleren und gehobenen Dienst fand der Aufstieg in die höhere Beamtenlaufbahn statt, die 1995 erfolgreich abgeschlossen wurde.
Die gesamte Dienstzeit beim Bundesgrenzschutz und der Bundespolizei war geprägt durch den ständigen Wechsel zwischen Einsatz- und Ausbildungsfunktionen als Gruppenführer, Zugführer, Fachlehrer, Hundertschaftsführer, Inspektionsleiter, stellvertretender Abteilungsführer sowie Abteilungsführer einer Ausbildungsabteilung, die dabei in den verschiedensten Dienstorten und Bundesländern verrichtet wurde. In seine 39-jährige Führungsfunktion fielen besonders zu bewältigende Einsätze wie etwa die Waldbrandkatastrophe Eschede und Schneekatastrophe in Schleswig-Holstein 1975, Wackersdorf, Startbahn West, Gorleben/Castor, Oderhochwasser 1997, Bahnbetriebsunfälle Eschede 1998 und Bad Münder 2001, Streifeneinsatz innerdeutsche Grenze, Grenzöfnung und Überwachung der deutsch-polnischen
sowie deutsch-tschechischen Grenze, Einsatzleiter EXPO 2000, Confed-Cup 2005 und die Fußballweltmeisterschaft im Jahre 2006.
Seit Juli 2011 leitete er die Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover mit rund 300 Mitarbeitern und den großen Aufgabenschwerpunkten Luftsicherheit und Grenzpolizei.
Der Pensionär lebt mit seiner Ehefrau in der Wedemark und freut sich auf die aktive Gestaltung seines Ruhestandes.