Technik, die wirklich begeistert

Stehen stellvertretend für das tolle Projekt (von links): Hansjörg Rock (IGS Langenhagen), Dominic Spittmann (RKS), Thomas Reimann (IGS Wedemark) sowie Julian Seidel und Michael Mund (beide Oberschule Burgwedel). (Foto: O. Krebs)

Vier Schulen für innovatives Projekt als Partnerschulen ausgezeichnet

Langenhagen/Wedemark (ok). Es ist ein pfiffiges Projekt, das jetzt zu Recht von Stiftung „NiedersachsenMetall“ gewürdigt worden ist. Mit innovativen Einfällen zur Ideen-Expo sind die Robert-Koch-Realschule, die IGS Langenhagen, die IGS Wedemark und die Oberschule Burgwedel als „Partnerschule der Ideen-Expo“ ausgezeichnet worden. Die Messe für junge Erfinder geht wieder im nächsten Jahr vom 10. bis zum 18. Juni auf dem Messegelände Hannover über die Bühne, Schülerteams können dort ihre Ideen präsentieren, bis zum 28. Oktober haben Interessierte noch Zeit. Mehr Infos unter www.stiftung-niedersachsenmetall.de. Die Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt den Entwicklungsprozess der Arbeiten mit Fördergeldern. Doch zurück zum Gemeinschaftsprojekt des vergangenen Jahres: „Sounds of Technics“ – so der klangvolle Name. Dahinter verbirgt sich die Idee, mit Hilfe von Robotik, Pneumatik, Mechanik, Steurungs- und Regelungstechnik Geräusche, Töne und Melodien zu erzeugen und auf einem Akustik-Memory-Spiel für sehbehinderte Menschen zu speichern. Mit dieser Idee kamen die jungen Entdecker bis in die Endrunde des Wettbewerbs. Jede der beteiligen Schulen hat etwas zu diesem „Publikumsmagneten“ beigetragen – ein schönes Projekt mit einer Mitmachkomponente. Töne erzeugen mit Hilfe verschiedener Techniken – eine Idee, die noch weiter fortgeführt werden soll. Insgesamt haben sich mehr als 50 Schüler beteiligt. Sollte es zündende Ideen geben, wollen die vier Schulen wieder mitmachen.
Auch die Stiftung NiedersachsenMetall setzt auf Nachhaltigkeit, gerade, was den Fachkräftemangel angeht. Und für Thomas Kelber, Leiter der Robert-Koch-Realschule, ist es wichtig, dass die jungen Menschen schon früh mit Technik in Berührung kommen. Schließlich müssten die so genannten MINT-Fächer mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik früh gefördert werden. Mitmachen und begeistern sei wichtig, um Einfluss auf den Berufsorientierungsprozess zu nehmen. Und in der Tat: Einige der Schüler, die in vergangenen Jahren bei der Ideen-Expo dabei waren, haben nach Aussage ihrer Lehrer einen technischen Beruf ergriffen. Etwa bei VW oder der Meyer-Werft.