Vier enge Partnerschaften

Gute Zusammenarbeit zwischen Ehren- und Hauptamtlichem: Friedrich Engeling, Vorsitzender des Kirchenkreistages (links) und Superintendent Martin Bergau.Foto: O. Krebs

Kirchenkreis bietet Orgelstipendien an

Langenhagen (ok). Acht Kirchengemeinden werden sich ab dem kommenden Jahr im Kirchenkreis enger abstimmen müssen, bilden nach Beschluss des Kirchentages am Montag einen so genannten Wahlbezirk. Eine Partnerschaft gehen nach Auskunft von Superintendent Martin Bergau die Gemeinden Bissendorf und Resse, Mellendorf und Brelingen, Elisabeth und Elia in Langenhagen sowie St. Petri Burgwedel und Fuhrberg ein. Gerade zwischen Mellendorf und Brelingen könnte es in Zukunft verschärft Diskussionen geben, wird doch bald lediglich ein Geistlicher statt wie bisher zwei in den Kirchenkreisvorstand entsandt (siehe ausführlicher Text).
Weiteres Thema des Kirchenkreistages: die Kirchenvorstandswahl im März. Friedrich Engeling, Vorsitzender des Kirchenkreistages, also des Kirchenparlaments, freut sich über eine wachsende Wahlbeteiligung von etwa einem Prozentpunkt auf 18,5 Prozent bei einer zurückgehenden Zahl an Kirchenmitgliedern. Das Durchschnittsalter bei den gewählten Kirchenvorstandsmitgliedern liege jetzt bei 50,1 Jahren, bei den Berufenen bei 47 Jahren. Engeling: "Neun der 161 Mitglieder der Gemeindeparlamente sind sogar unter 27 Jahre alt."
Im Jahr der Kirchenmusik lobt der Sprengel Hannover Orgelstipendien für Jugendliche aber auch Erwachsene aus. Bedarf ist immer da, gute Voraussetzung ist das Klavierspiel. Bewerbungen bitte an Kreiskantor Christian Conradi unter den Telefonnummern (05139) 2 71 57, (05139) 8 85 92 oder unter kreiskantor@online.de. Außerdem ist es möglich, sich bis Ende Juni an die jeweilige Superintendentur zu wenden.
Über die schulnahe Jugendarbeit und damit verbundene Projekte berichtete Diakonin Anna Thumser, deren Vollzeitstelle – ein Modellversuch in der Landeskirche – gerade bis 2016 verlängert worden ist.
Stichwort Bauprojekte: Seine Schatten voraus wirft der Neubau eines Gemeindehauses in Wettmar auf höchstem energetischen Niveau, der im kommenden Jahr über die Bühne gegangen sein soll. Insgesamt 300.000 Euro werden dafür in die Hand genommen; die Finanzierung wird etwa jeweils zu einem Drittel aus Mitteln der Landeskirche, des Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen sowie aus Spenden der St. Marcus-Gemeinde Wettmar getragen.
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