Wachablösung nach dem Rotationsprinzip

Turnusmäßiger Wechsel an der Spitze des Rotary Clubs Langenhagen-Wedemark: Andres H. Meier (links) übernimmt die Amtsgeschäfte von Christian Rimpler. (Foto: D. Lange)

Andreas H. Meier neuer Präsident des Rotary Clubs Langenhagen-Wedemark

Langenhagen/Wedemark (dl). Mit Ablauf des rotarischen Jahres im Juni feierte der Rotary Club Langenhagen-Wedemark nicht nur sein 30jähriges Bestehen, sondern einhergehend mit den Jubiläumsfeierlichkeiten stand gleichzeitig auch der turnusmäßige Wechsel an der Spitze des Clubs an. Im Rahmen des Festaktes im Maritim Airport Hotel übergab der scheidende Amtsinhaber, Christian Rimpler, die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger und bis dato Stellvertreter Andreas H. Meier, Geschäftsführer der Solvay Gmbh Hannover. Das neue Jahresmotto des Clubs lautet, „Wenn die Chemie stimmt...“, in Anlehnung an die berufliche Tätigkeit des neuen Cluboberhauptes, der mit dem Amt auch gleichzeitig die traditionelle Amtskette mit den Namen aller bisherigen Präsidenten in der Geschichte des regionalen Clubs übernimmt. Ein besonderes Charakteristikum von Rotary besteht im jährlichen Wechsel der wichtigsten Führungspositionen. Ein Rotationsprinzip, das sich Die Grünen in ihrer Anfangszeit in den 80er Jahren ja ebenfalls zu eigen machten. Mit mäßigem Erfolg allerdings. Zwar wird der jeweilige Präsident von den Mitgliedern gewählt, seinen Nachfolger muss er aber dennoch selbst aktiv für das Amt gewinnen und aufbauen. Allerdings gibt es so etwas wie einen Ehrenkodex innerhalb der Clubs bezüglich der Amtsnachfolge: „Man sagt nicht nein“, heißt es da. Außer, es sprechen triftige Gründe dagegen. Das Selbstverständnis von Rotary International einschließlich seiner regionalen Ableger beruhe als Kern ethischen Handelns, so der bisherige Präsident des Clubs Langenhagen-Wedemark, Christian Rimpler, auf den vier folgenden Fragen: Ist es wahr, ist es fair für alle Beteiligten, wird es Freundschaft und guten Willen fördern und wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen? In dieser Hinsicht verfolgt der Club diverse lokale, regionale wie auch internationale humanitäre Hilfsprojekte wie die weltweite Bekämpfung der Kinderlähmung (Polio) oder das Trinkwasserprojekt auf Sri Lanka in Form einer effektiven Trinkwasseraufbereitungsanlage, die 25 000 Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht. Dazu werden lokale Projekte wie der ambulante Hospizdienst in Burgwedel, Isernhagen und der Wedemark gefördert als auch die Tafel Langenhagen, die Lebensberatungsstelle Wedemark, das Werkheim, das KidsCamp und die Migranten Sportgruppe des MTV Mellendorf.