Wicke: Hoffnung für Schlachtbetriebe

Region lenkt im Streit um Trichinenuntersuchung ein

Region (awi). „Die Regionsverwaltung lenkt im Streit um die Trichinenuntersuchung für Haus- und Wildschweine ein“, so der Vorsitzende der CDU-Regionsfraktion, Eberhard Wicke. Die Verwaltung gehe jetzt anscheinend auf die schriftliche Anregung der CDU-Regionsfraktion ein, dezentrale Abgabestellen für Trichinenproben einzurichten. Die Region Hannover hatte im Dezember 2009 eine EU-Verordnung kurzfristig umgesetzt, obwohl von der EU ein Übergangszeitraum bis zum 31. Dezember 2012 eingeräumt wurde. Nach dieser  neuen Regelung müssen die Proben vormittags an drei Tagen in der Woche zentral bei einer Sammelstelle im Stadtgebiet Hannover abgegeben werden. Betriebe und
Jäger aus der ländlichen Region waren dadurch zunehmend unter Zeit- und Personaldruck geraten. Früher hatten Wedemärker Betriebe und Jäger ihre Proben in einer Abgabestelle in Negenborn abgegeben, jetzt müssen sie nach Hannover fahren, bekommen die Ergebnisse oft erst nach einigen Tagen und müssen ihre Kunden vertrös-ten. Das könnte sich jedoch wieder ändern: Der Fachdienst Veterinärwesen erwägt nun die Abgabemöglichkeit an drei Tagen in der Woche in Springe, Wedemark, Neustadt und Burgdorf. Von dort sollen die Trichinenproben dann von Regionsmitarbeitern abgeholt werden. Die CDU-Regionsfraktion hatte sich dafür eingesetzt, diese bürokratische Regelung noch einmal zu überdenken. „Ich bin hoffnungsvoll, dass im Sinne der Jäger, der kleineren Schlachtbetriebe und letztendlich auch der Konsumenten eine schnelle Lösung gefunden wird“, so Wicke.