Bedarf ja, Finanzierung nein

Verein FEBEl stößt im Ortsrat auf Widerstand

Kaltenweide (ok). Konzept und Bedarf beim Krippenbau des Vereins FEBEL an der Kananoher Straße stimmen aus Sicht der rot-grünen Mehrheitsfraktion im Kaltenweider Ortsrat; die Finanzierung hingegen nicht. Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr zur Begründung: "Die Stadt hätte damit innerhalb von 15 Jahren die dann von Grund auf sanierte Immobilie 'Sparkasse' bezahlt." Es könne nicht sein, dass die Stadt mehr als eine ortsübliche Miete und den Abschreibungswert bezahle. Für den FEBEL-Vorsitzenden Oliver Trautwein der falsche Ansatz, bei der Krippe sei genau auf diese Art und Weise vorgegangen worden, und es habe keinerlei Widerstände gegeben. Und: Bei einer möglichen Anmietung würden auch die Kosten der Investition umgelegt. Laut Trautwein ist auch eine Finanzierung über 20 oder 25 Jahre möglich; 15 Jahre seien lediglich die Mindestlaufzeit. Einen Wertzuwachs sieht Trautwein nach dem Umbau zur Kita übrigens nicht, das seien doch ganz andere Voraussetzungen als bei Reihenhäusern.