Depression und Schicksal

Langenhagen. Vor fast genau einem Jahr hat sich der Fußballstar Robert Enke das Leben genommen. Seine dahinter liegende und von ihm jahrelang verheimlichte schwere Depression wurde daraufhin erstmalig öffentlich diskutiert.
Es wird davon ausgegangen, dass im Durchschnitt jeder Fünfte im Laufe seines Lebens an einer Depression erkrankt – doch nur jede zweite Erkrankung wird erkannt. Arbeitsunfähigkeit, Frühberentung und suizidale Krisen können bittere Folgen sein.(Inwieweit biographische Entwicklungen, „Schicksalsschläge“ und zeitlich-gesellschaftliche Zusammenhänge Einfluss auf Ausbruch und Verlauf der Erkrankung nehmen können, wird Petra Garlipp von der Medizinischen Hochschule Hannover in einem VHS-Vortrag am Mittwoch, 3. November um 19.30 Uhr im VHS-Treffpunkt erläutern – in Zusammenarbeit mit dem Bündnis gegen Depression der Region Hannover. Die Gebühr beträgt acht Euro und kann an der Abendkasse entrichtet werden.