Dorf aus Containern entsteht

Langenhagen (gg). Mehr schlecht als recht kommen Schüler und Lehrer des Gymnasiums mit der Interimslösung bis zur Fertigstellung des Schulneubaus zurecht – das ECHO berichtete. Das Ausmaß beschrieb Schulleiter Matthias Brautlecht in der jüngsten Sitzung des Technischen Schulbau-Ausschusses im Ratssaal: „Wir haben 800 Kinder an der Außenstelle Hindenburgstraße, die Sanitäranlage ist aber nur für 400 Kinder ausgelegt. Für die Aula gilt das ebenso. Und für die Pausen ist zu berücksichtigen, dass Kinder einen Bewegungsbedarf haben. Zum großen Teil zugestellt ist der Pausenhof, die Möglichkeiten für Sportunterricht sind begrenzt.“ Seine Idee, den siebten Jahrgang im nächsten Schuljahr, das im August 2017 beginnt, in Containern im alten Schulzentrum an der Korad-Adenauer-Straße unterzubringen, und dort ein Container-Dorf zu bauen, das für den IGS-Umbau ohnehin nötig wird, stieß bei Stadtbaurat Carsten Hettwer auf offene Ohren. Er sagte: „Das ist auch unsere Idee, und Sanitär-Container haben wir noch übrig. Die werden wir aufstellen.“