Drastischer Bedarf

Krähenwinkel (gg). 60 Hortplätze gibt es in der Ortschaft. Berufstätige Eltern sind dringend darauf angewiesen, weil die Grundschule keine Ganztagsbetreuung anbietet. „Wir steuern auf ein Riesenproblem zu“, sagte Marion Laake als Vertreterin des Kita-Elternrates in der jüngsten Ortsratssitzung. Derzeit gebe es 32 Anmeldungen für einen Hortplatz ab dem nächsten Schuljahr, Sommer 2018. Zehn Bewerber stehen noch auf der Warteliste aus dem laufenden Jahr, aber nur sechs Kinder werden den Hort verlassen. Steffen Poppendieck, ebenfalls Vertreter des Kita-Elternrates, ergänzte: „Alle Angemeldeten haben gute Gründe, brauchen den Betreuungsplatz für ihr Kind dringend, weil sie berufstätig sind.“ Die Informationen wurden von den Ortsratsmitgliedern dankend aufgenommen. „Wir haben gerade erst die Zahlen zum Betreuungsbedarf (von der Stadtverwaltung ermittelt) bekommen, die waren nicht so drastisch“, sagte Susanne Wöbbekind (SPD). Noch gut in Erinnerung sei ihr, dass seitens der Stadtverwaltung versichert worden sei, bisher immer eine Lösung gefunden zu haben, zur Zufriedenheit der Eltern. Sie empfahl, in der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Donnerstag, 14. Dezember, um 17.45 Uhr im Ratssaal, Marktplatz 1, genauer nachzufragen.