Ein ernüchterndes Ergebnis

Oft der Fall: Nicht angeschnall und mit Telefon am Steuer

Langenhagen. Ein ganztägiger Schwerpunkteinsatz zur Reduzierung von Verkehrsunfällen mit schweren Personenschäden im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion 3 x 3 der Polizeidirektion Hannover ist vor Kurzem zu Ende gegangen. Ein Hauptaugenmerk wurde dieses Mal zum einen auf die Anschnallpflicht und zum anderen auf das so genannte Handyverbot gerichtet.
16 Beamte des Polizeikommissariates (PK) Langenhagen und der Verfügungseinheit (VE) der Polizeiinspektion (PI) Burgdorf hatten sowohl an der Walsroder Straße als auch am Reuterdamm stationäre Kontrollstellen eingerichtet.
Mobile Kontrollen im Stadtgebiet ergänzten die Schwerpunktaktion.
Das Ergebnis ist allerdings ernüchternd. In 62 Fällen wurden Fahrzeugführer angetroffen, die nicht angeschnallt waren. in 23 Fällen telefonierten Autofahrer während der Fahrt. In den Fällen der Verstöße gegen die Anschnallpflicht wurden jeweils 30 Euro, für das verbotene Telefonieren 40 Euro Verwarngeld und ein Punkt in Flensburg fällig
Kriminaloberrat Reinhard Cichowski, Leiter des hiesigen PK in einer ersten Stellungnahme: "Das Ergebnis macht deutlich, dass es ganz offensichtlich noch viele uneinsichtige Fahrzeugführer gibt, die die Rückhaltesysteme nicht nutzen, gleiches gilt auch für das Telefonieren während der Fahrt."
Darüber hinaus führt er aus, dass es Ziel sei, sowohl die Verkehrsunfälle insgesamt als auch die Unfallfolgen zu mindern.Deshalb werde die Polizei auch zukünftig gezielt kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden.
"Wir appellieren aber an alle Fahrzeugführer, die Sicherungseinrichtungen zur eigenen Sicherheit zu nutzen und das Telefonieren während der Fahrt zu unterlassen", fügt Cichowski abschließend hinzu.