Ein Plan in vier Schritten

Kaltenweide (ok). Der rot-grüne Plan steht, was die Verbesserung der Schul- und Betreuungssituation in Kaltenweide angeht. Und zwar in vier Stufen: Das Kinderhaus wird komplett der benachbarten Grundschule zugeschlagen, ab dem Schuljahr 2017/18 könnte dann hier ein Jahrgang einziehen. Ebenfalls geplant: Der Ausbau der Mensa, wobei der Innenhof mitgenutzt wird. Die Feuerwehr soll weg vom Zelleriegelände an den Standort des alten NP-Marktes, wo jetzt noch übergangsweise Flüchtlinge aus dem Sudan untergebracht sind. Stattdessen sollen an der Zellerie neue Hortplätze entstehen. Dirk Musfeldt von der Grünen: „Den allergrößten Teil des Betreuungsangebotes wollen wir mit der offenen Ganztagsschule abdecke.“ Ihm sei genau wie Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr bewusst, dass Eltern, deren Kinder derzeit die Hortcontainer nutzen müssen, davon enttäuscht sein werden.“ Eine schnelle Lösung müsse aber her. Umgesetzt werden soll der Plan auf jeden Fall; die Verwaltung soll jetzt erst einmal. Die Situation scheint sich ein bisschen zu entspannen – Nachfragen nach Hort- und Kindergartenplätze habe nachgelassen. Ende 2019 sollen die geplanten Arbeiten abgeschlossen sein. Einem zweiten Schulstandort erteilen die beiden Politiker allerdings eine klare Absage, die Schülerzahlen würden stark zurückgehen.