Elisabeth-Treff am 2. März

Neues Angebot für Geflüchtete und interessierte Langenhagener

Langenhagen. „Einmal in der Woche eine Stunde Deutschunterricht, das reicht nicht aus, um die Sprache zu lernen”, sagt Mohammed, ein gelernter Krankengymnast aus Afghanistan, der seit Anfang 2016 mit seiner Familie am Flughafen Langenhagen wohnt. So wie ihm geht es einigen Menschen in der Stadt: Viele Geflüchtete haben inzwischen eine Wohnung gefunden und leben sich langsam bei uns ein. Oft wünschen sie sich mehr Möglichkeiten, ihre Sprachkenntnisse durch Gespräche mit Menschen aus Deutschland weiter zu verbessern – auch, um dadurch eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben.
Vor diesem Hintergrund möchte der Arbeitskreis „Flüchtlingshilfe in Elisabeth“ Anlässe schaffen, bei denen interessierte Menschen aus Langenhagen und Geflüchtete miteinander ins Gespräch kommen können. Schlicht und einfach „Elisabeth-Treff“ sollen diese Anlässe heißen; in lockerer Folge über das Jahr verteilt werden sie angeboten.
Der erste Elisabeth-Treff findet statt am Donnerstag, 2. März, im Gemeindehaus der Elisabeth- Kirchengemeinde am Kirchplatz 7. Von 17 bis 19 Uhr heißt es hier „So ticken die Deutschen“: Gemeinsam werden drei kurze Beiträge von Konstantin Schreiber aus seiner Sendereihe Marhaba- TV angeschaut. Sachbezogen, heiter und manchmal auch für Deutsche erhellend sind diese Beiträge, die geflüchtete Menschen mit deutschem Alltagsleben vertraut machen möchten.
Am Donnerstag, 4. Mai, findet dann, ebenfalls in der Zeit von 17 bis 19 Uhr, der zweite Elisabeth- Treff statt: ein gemeinsamen Nachmittag im Eichenpark mit einem Boule-Turnier für Erwachsene und Spielen für Kinder.