"Engpass durch Poststreik"

Langenhagen. Es könnte eng werden: Allein in der Versorgungsregion des DRK-Blutspendedienst NSTOB (zuständig für die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) werden für die Versorgung der Patienten in den medizinischen Einrichtungen täglich rund 3.000 Blutspenden benötigt. Wenn durch den Poststreik nur zehn Prozent der sonst üblichen Blutspender den Terminen fernbleiben, sind die Lagerbestände innerhalb kürzester Zeit aufgebraucht. Gerade in der bevorstehenden Sommer- und Ferienzeit könnte dies unter Umständen zu kritischen Engpässen führen.
Dazu Markus Baulke, Hauptabteilungsleiter Blutspenderwerbung und Öffentlichkeitsarbeit beim DRK-Blutspendedienst NSTOB: „Gerade in der Sommer- und Ferienzeit ist beim Blutspendeaufkommen erfahrungsgemäß sowieso immer ein Rückgang zu verzeichnen. Wenn jetzt, bedingt durch den Poststreik, noch weitere potenzielle Blutspender den Terminen fernbleiben, kann das schnell zu ernstzunehmenden Engpässen führen.“