Entschädigungen

Langenhagen. Die Kommission zum Schutz gegen Fluglärm und gegen Luftverunreinigung durch Luftfahrzeuge für den Flughafen Hannover-Langenhagen – so der offizielle Name – hat die Aufgabe, die Luftaufsicht (Wirtschaftsministerium) und die Flugsicherung bei den Möglichkeiten zur Minderung der Lärm- und Luftbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner des Flughafens zu beraten.
Die Kommission hat sich bei ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr nochmals mit den Entschädigungen für den Schallschutz befasst. Zwischenzeitlich greift die zweite Stufe der Entschädigungsregelung. In dieser Stufe entsteht ein Anspruch auf die Erstattung von Aufwendungen für Schallschutzmaßnahmen, wenn der Dauerschallpegel Tag von 70 Dezibel und der Dauerschallpegel Nacht von 60 Dezibel nicht überschritten wird.
Grundsätzlich anspruchsberechtigt sind Eigentümer von Grundstücken, deren Wohngebäude oder Wohnungen bei der Festsetzung des Lärmschutzbereiches nach dem Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm für den Flughafen Hannover innerhalb der Tagschutzzone eins oder der Nachtschutzzone liegen. Der anspruchsberechtigte Personenkreis muss seinen Anspruch bis zum 22. September 2020 geltend machen. Die Kommission empfiehlt aber trotz dieser noch langen Anspruchsmöglichkeit alsbald zu handeln.
Hilfestellung geben für den Bereich Langenhagen, den Bereich Garbsen die Bauaufsichtsbehörden dieser Städte und für den Bereich Isernhagen die Bauaufsicht der Region Hannover.
Der Umfang der Entschädigungen wird durch diese Behörden festgelegt. Die Zahlung der Aufwendungen erfolgt durch den Flughafen.