Flüchtlinge kommen in NP-Markt

Langenhagen (ok). 15 Flüchtlinge werden es zunächst sein, die in der nächsten Woche in den ehemaligen NP-Markt an der Kananoher Straße einziehen werden. Platz bietet der frühere Einkaufsmarkt für etwa 40 Frauen, Männer und Kinder – die weitere Belegung steht noch in den Sternen, mit einer deutlichen Entspannung auf dem privaten Wohnungsmarkt ist nach Aussage der Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch im im Januar und Februar nicht zu rechnen. Sporthallen als Unterkünfte sind aber zunächst einmal kein Thema, die private Anmietung der Dorfgemeinschaftshäuser ist bis auf Weiteres allerdings nicht möglich. Mittlerweile leben die Flüchtlinge in 40 bis 50 städtischen Unterkünften; die allermeisten sind gemietet. Lediglich Immobilien in Gosewischs Garten in Engelbostel und an der Hans-Böckler Straße hat die Kommune gekauft. Über den Kauf eineas zweiten Gebäudes in Engelbostel hat der Ortsrat Engelbostel gestern Abend nach Redaktionsschluss entschieden. Alles in allem wohnen zurzeit etwa 900 Flüchtlinge in der Flughafenstadt; 300 von ihnen in der Unterkunft des Landes, die sich ebenfalls an der Hans-Böckler-Straße befindet.