Frauen hinterlassen Spuren

11.Oktober: Ausstellungseröffnung im Stadtarchiv

Langenhagen (gg). Die Aufgabenbereiche, in denen Frauen in Langenhagen seit dem 20. Jahrhundert ihre Spuren hinterlassen haben, zeigt die Ausstellung „Frauen bewegen in Langenhagen“, die am Donnerstag, 11. Oktober, um 17 Uhr im Stadtarchiv, Rohdehof 20, eröffnet wird. Zu sehen sein werden 13 Informationstafeln und Ausstellungsstücke in fünf Vitrinen. Ausgewählte Biographien ergänzen die Sammlung. Eine Arbeitsgruppe mit Ulrike Jagau, Gabriele Spier, Christa Röder und Ingrid Otto hat zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Anne Kirchenbüchler und der Leiterin des Stadtarchivs Heike Brück-Winkelmann den Kriterienkatalog aus dem Zusammentragen der Materialien erarbeitet. Um Unterstützung bemüht haben sich auch die Langenhagener Künstlerinnen Dagmar Schmidt, Barbara Lütjen und Ruth Klausch. Die Mediengestalterin Daniela Michaelis kümmerte sich um die Realisierung der Informationstafeln. Ein Vortragsprogramm wird die Ausstellung ergänzen – ein Ergebnis der Zusammenarbeit mit Vanessa Erstmann, Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im historischen Seminar der Leibniz Universität, denn Material- und Informationsbeschaffung wurde durch sie strukturiert und ausgewertet. So wurden an verdiente Frauen in Langenhagen Fragebögen zu ihrem Schaffen verschickt. „Frauen stellen ihr Handeln selten in das Licht der Öffentlichkeit“, erklärte Brück-Winkelmann vorab. Um so wertvoller sei daher das Engagement der Arbeitsgruppe, erklärte Ulrike Jagau und weiter, „einige Informationen sind nur durch das persönliche Gespräch mit Frauen entstanden.“