"Ganze Stadt betrachten"

Langenhagen (ok). Zwei Krippengruppen und mindestens eine Hortgruppe – so lautet die aktuelle Vorgabe für die Verwaltung, was die Betreuung im Norden der Stadt betrifft. 19 Mädchen und Jungen stünden bisher auf der Warteliste für die nachschulische Betreuung, mehr als zwei Hortgruppen wird es deshalb nach Aussage von Bürgermeister Friedhelm Fischer auf keinen Fall in Kaltenweide geben. Anja Sander (SPD) machte deutlich, dass der Rat die Situation in der gesamten Stadt im Auge haben müsse, nicht nur auf den Norden blicken dürfe. So gebe es in Schulenburg beispielsweise gar keine Plätze. Reinhard Grabowsky (CDU), Ratsherr aus Kaltenweide, erwiderte: "Wir müssen danach gehen, wo der größte Bedarf ist, das heißt letztendlich auch, wo die meisten Familien wohnen." Auf den Weg gebracht hat der Rat in der Sitzung zwei neue Kitagruppen der Matthias-Claudius-Gemeinde, der Antrag des freien Trägers FEBEL wird zu einem späteren Zeitpunkt beraten, genauso wie das Thema Spielplatzpaten.