"Gut angelegtes Geld"

CDU setzt sich für weitere Förderung von Obstapje ein

Langenhagen. In der "Fraktionssitzung vor Ort" war die CDU-Fraktion  diesmal zu Gast in den Räumen der „Wiesenauer Mitte“ in der Liebigstraße 6, die von der gemeinnützigen Gesellschaft für Behindertenarbeit (GBA) betrieben werden. Opstapje, ein Kooperationsprojekt vom Mehrgenerationenhaus, der GBA und der Stadt Langenhagen, stand im Mittelpunkt der CDU-Fraktionssitzung . Opstapje heißt "Schritt für Schritt" und ist ein in den Niederlanden entwickeltes, präventives Lern-, Spiel- und Bildungsprogramm für Familien mit Kindern von eineinhalb bis drei Jahren. Opstapje wendet sich an Familien in schwierigen undbelastenden Situationen. Das Programm fördert die motorische, sprachliche und kognitive Entwicklung der beteiligten Kinder und verbessert ihre Chancen im Leben. Das Programm wird durch "Hausbesucherinnen" gestaltet, die selbst Mütter aus dem Umfeld der beteiligten Familien sind und vergleichbare Lebenserfahrungen haben.
Für einen Durchlauf entstehen Kosten in Höhe von rund 140.000 Euro, die sich zum größten Teil die Stadt Langenhagen und das Land Niedersachsen teilen, wobei auch die GBA einen guten Teil dazu beisteuert. Dabei handelt es sich für die CDU-Fraktion um gut angelegtes Geld: "Seit mehreren Jahren ist Langenhagen ein Leuchtturm in der Region in Sachen Familienfreundlichkeit. Das Programm Opstapje ist einer von vielen Bausteinen für unsere lebenswerte Familienstadt Langenhagen", stellt der CDU-Fraktionsvorsitzende Mirko Heuer heraus.
Für die CDU-Fraktion steht daher die weitere finanzielle Unterstützung für Opstapje durch die Stadt Langenhagen fest. "Natürlich werden wir uns dafür einsetzen, dass auch das Land seinen Anteil nach Auslauf der offiziellen Förderzeit übernimmt. Es kann nicht sein, dass von Landesseite gute Projekte angeschoben werden, die dann mittelfristig finanziell auf die Kommunen abgeladen werden. Hier sehe ich das Land weiterhin in der Pflicht" unterstreicht Heuer.
Für weitere Auskünfte zu Opstapje können sich interessierte Familien unter der Rufnummer (0511) 96 69 99 an die Koordinatorin des Projektes Christine Paetzke-Bartel wenden.