Gute Pässe fanden freien Spieler

Die Langenhagener machten sich das Leben durch viele Strafzeiten selbst schwer.

Erstes Rückrundenspiel der Jets-Kleinschüler auf großem Feld

Bei der ersten Begegnung der Rückrunde trafen sich die Kleinschüler der Langenhagen Junior Jets zum Auswärtsspiel beim EHC Wolfsburg. Für viele Spieler war es das erste Spiel auf Großfeld mit "richtigen" Regeln. Nach kurzem Abtasten beider Mannschaften wurde auf beiden Seiten auch schon der erste Torschuss abgegeben. Es folgte eine Druckphase der Gastgeber, bei der sich der Goalie gleich mehrfach auszeichnen konnte. Fast wären die Junior Jets dann im Gegenzug erfolgreich gewesen, scheiterten jedoch am Pfosten. Als dann ein Wolfsburger auf die Strafbank geschickt wurde, konnte im ersten Powerplay der Führungstreffer erzielt werden. Im zweiten Drittel geriet Langenhagen dann selbst mehrfach in Unterzahl. Im weiteren Verlauf konnten die Wolfsburger den verdienten Ausgleich erzielen, und gingen kurze Zeit später bei einer erneuten Überzahl sogar in Führung. Die Langenhagener machten es sich dann selbst schwer, da kurz nacheinander überflüssige Strafzeiten wegen zu vieler Spieler auf dem Eis ausgesprochen werden mussten.
Ins dritte Drittel gingen die Jungs dann trotzdem hoch motiviert, und glichen mit einem schönen Solo ebenfalls aus. Mit einem für den gegnerischen Torwart schwer zu kontrollierenden Aufsetzer wurde sogar die Führung wieder hergestellt.
Doch die Gastgeber fanden durch gute Pässe meist einen freien Spieler. Da die Abpraller auch nicht konsequent aus der Gefahrenzone befördet wurden, erzielte Wolfsburg das 3:3, um dann sogar mit 4:3 in Führung zu gehen.
Bis zum Ende des Spiels blieben die Konter des Jets stets gefährlich. Jedoch besiegelte dann ein misslungener Versuch einen sechsten Feldspieler anstelle des Torwartes auf das Eis zu bringen die erste knappe Auswärtsniederlage.