Irritationen durch Sexpuppe

Engelbostel. Eine Spaziergängerin hat am Mittwoch telefonisch gegen8.45 Uhr der Einsatzzentrale der Polizei einen vermeintlichen Leichenfund gemeldet. Die mutmaßliche Leiche sei in ein Bettlaken eingewickelt neben einem Feldweg, mehrere Meter südlich der Langenhagener Straße an einem kleinen Wald gegenüber der Straße Klusmoor möglicherweise abgelegt worden.
Die flugs eingesetzten Polizeibeamten sahen zunächst aus weiterer Entfernung die Angaben der Anruferin bestätigt.
Bei der weiteren Annäherung an den "Leichenfundort" konnten die beiden Beamten einen vermeintlich rosafarbenen menschlichen rechten Unterarm mit Hand erkennen, der aus dem "Bündel" herausschaute. Der übrige "Körper" war vollständig mit dem weißen Bettlaken umhüllt und mit einem Bindfaden umwickelt. Hinter der "Leiche" lag eine schwarze Langhaarperücke.
Nun ging es dann doch recht schnell mit der weiteren Identifizierung.
Das Bündel wurde von den Beamten enthüllt und hervor trat eine nackte Latex-Sexpuppe mit den üblichen Attributen.
Die Puppe wurde auf dem Betriebshof der Stadt Langenhagen sachgerecht entsorgt.
Möglicherweise, so spekuliert der Langenhagener Polizeisprecher, habe sich jemand seiner vorübergehenden Lebensabschnittspartnerin auf gar nicht so nette Art und Weise entledigt.