Konkrete Formen

Langenhagen (dl). In der aktuellen Sitzung des Betriebsausschusses Eigenbetrieb Bad, früher kurz Badausschuss genannt, stellte das mit der Planung beauftragte Ingenieurbüro die ihrer Ansicht nach und unter Berücksichtigung aller Faktoren kosteneffektivste Variante eines Schwimmbad-Neubaues vor, bei der sich die im Lastenheft geforderten Anforderungen Sport, Freizeit und Sauna/Freibad am besten unter einen Hut bringen lassen. Auch wenn noch viele Fragen offen sind, wurde in der Sitzung das Bemühen der Ausschuss-Mitglieder deutlich erkennbar, den Kostenrahmen von 26,82 Millionen Euro bei einem jährlichen Deckungsbeitrag von 1,74 Millionen Euro strikt einzuhalten. Inwieweit die allgemeine Kostensteigerung gemäß dem statistischen Baupreisindex und Kosten für unvorhersehbare Faktoren während der Bauzeit einen Einfluss auf die Gesamtkosten haben wird, steht noch nicht fest. Man rechnet dagegen mit einer geschätzten Vorsteuerrückerstattung von 50 Prozent oder mehr als Investitionsanteil, was mit der unterschiedlich steuerlich veranschlagten Nutzung des Bades als öffentliches Freizeitbad sowie der Nutzung durch die Vereine und der Schüler zu tun habe. Der vorgesehene Baubeginn soll zum Jahreswechsel 2014/2015 erfolgen und wenn nichts dazwischen kommt, rechnen die Planer mit der Eröffnung des Bades zum Jahresende 2016.