Langer Stau nach Lastwagen-Unfall

Sachschaden von 100.000 Euro

Langenhagen. In der Nacht gegen 1 Uhr ist ein 73 Jahre alter Lastwagenfahrer mit seinem Fahrzeug zwischen den Anschlussstellen Hannover-West und Langenhagen – Fahrtrichtung Berlin – aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in die Seitenschutzwand geprallt. Folge: bis zu 15
Kilometer Stau im Berufsverkehr am Morgen. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 73-Jährige mit seinem Lastwagen mit Anhänger auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahn 2 in Richtung Berlin unterwegs gewesen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er zwischen den Anschlussstellen Hannover-West und Langenhagen nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte in die Seitenschutzwand. Der
Fahrer erlitt leichte Verletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf etwa 100.000 Euro. Bis zur Bergung des Gespannes mussten in Richtung Berlin zwei Fahrstreifen gesperrt werden. Die Folge: Im Berufsverkehr stauten sich die Fahrzeuge auf einer Länge von bis zu 15 Kilometern. Hierbei kam es gegen 6.45 Uhr zu einem Folgeunfall kurz vor dem Kreuz Hannover-Herrenhausen. Dabei übersah eine 29-Jährige mit ihrem Volvo einen langsamer werdenden Lastwagen und fuhr auf
diesen auf. Bei dem Zusammenstoß wurde niemand verletzt, es entstand
ein Schaden von etwa 3.000 Euro. Die Räumungsarbeiten auf der Autobahn 2
dauerten bis in den Morgen an. Erst gegen 10 Uhr hatte sich die
Verkehrslage weitestgehend normalisiert.