Lichter gehen später aus

Langenhagen (ok). Viele besorgte Eltern aus dem gesamten Stadtgebiet haben nach Auskunft von Bürgermeister Friedhelm Fischer bei der Verwaltung angerufen; die Lichter gingen morgens zu früh aus. Das sei in der dunklen Jahreszeit auf dem Schulweg fatal und könne zudem auch gefährlich sein. Nasses und nebliges Wetter wie in der vergangenen Woche verstärke den Effekt noch. "An einem Dämmerungsschalter bei den Stadtwerken in Hannover war bisher ein Wert von zehn Lux für das gesamte Langenhagener Stadtgebiet eingestellt", erläutert der zuständige Verwaltungsmitarbeiter Uwe Fromberg. Das heißt im Klartext, die Lichter in Langenhagen gehen nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt, sondern bei einem bestimmten Helligkeitsgrad in einem Zeitfenster an und aus. Der Wert ist jetzt für die dunkele Jahreszeit von Anfang Oktober bis Ende März auf 25 Lux raufgesetzt worden; eine Aktion, die etwa 5.000 Euro jährlich kostet. Geld, das Bürgermeister Friedhelm Fischer aber auch gut investiert sieht: Die mehr als 2.000 Grundschülerinnen und Grundschüler sollen ja lernen, allein zur Schule zu gehen und bei diesem Lernprozess müssten sie und auch die Eltern unterstützt werden.