Nicht auf Ansprüche verzichten

Broschüre zum Minijob

Langenhagen. Mit 450 Euro, also einem Minijob, etwas zur Familienkasse beitragen oder als Brücke nach einer beruflichen Auszeit, um den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu erleichtern – doch viele tun sich damit keinen Gefallen, denn nur wenigen gelingt der Wechsel in eine existenzsichernde Beschäftigung. „Minijobs tragen zu Minirenten bei und fördern somit die Altersarmut. Besonders Frauen sind davon betroffen, denn zwei Drittel der geringfügig Beschäftigten sind weiblich“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Langenhagen Christina Mundlos besorgt und appelliert „nicht auf die berechtigten Ansprüche im Minijob zu verzichten.“
Über ihre Rechte können sich Mini-Jobber fortan in der Broschüre „Der Minijob – Da ist mehr für Sie drin!“ informieren. Sie erhalten diese bei der Gleichstellungsbeauftragten Christina Mundlos an der Konrad-Adenauer-Straße 15 im VHS-Treffpunkt/Mehrgenerationen-Haus und an der Information im Rathaus der Stadt Langenhagen sowie unter www.langenhagen.de.
Die 50-seitige Broschüre, die von den Gleichstellungsbeauftragten der Region Hannover erstellt wurde, klärt über Urlaubsanspruch, Krankheitsausgleich und Mindestlohn auf, informiert über Kündigungsschutz und Versicherungen und beantwortet sonstige arbeitsrechtliche Fragen.