Nur theoretisch

Langenhagen (ok). 20.000 Euro nimmt die Stadt nach Auskunft von Verwaltungschef Friedhelm Fischer pro Jahr für Sondernutzung ein. Diese Gebühr könnte theoretisch auch von Autohändlern genommen werden, die ihre Visitenkarten hinter die Windschutzscheiben parkender Autos klemmten. Und die landeten dann oft ungelesen auf dem Parkplatz. Allerdings sei der Aufwand ziemlich groß, die Kaufinteressierten zur Kasse zu bitten. Auch von den Besitzern so genannter Love-Mobils könne diese Gebühr erhoben werden, aber nur wenn sie sich im öffentlichen Verkehrsraum bewegten und nicht auf privaten Wirtschaftswegen stünden. Das Gleiche gelte für ein Schild in Sachen Car-Sharing, von dem es auf städtischem Grund aber wohl nur eins in Langenhagen gebe, bis sich das Projekt etabliert habe.
Plakate von Veranstaltungen in der übrigen Region in Konkurrenz zu zeitgleichen Langenhagener Terminen können nicht verboten werden; Anzahl und Dauer aber eingeschränkt.