Ortsräte für die Kernstadt

Rat der Stadt entscheidet sich für zusätzliche Gremien

Langenhagen (ok). Die Kernstadt soll nach der nächsten Kommunalwahl eigene Ortsräte bekommen. Das hat der Rat der Stadt Langenhagen in seiner jüngsten Sitzung am Montag beschlossen. Die Frage ist jetzt nur noch, ob es zwei oder drei Ortsräte in zwei oder drei Ortschaften in den Gebieten Langenhagen-Nord, -Mitte und -Süd geben wird. Vor allen die CDU und Einzelratsmitglied Wilhelm Behrens (Unabhängige) hatten sich für eigene Ortsvertretungen im Zentrum stark gemacht. So seien die mehr als 30.000 Bürger noch besser und intensiver vertreten. Felicitas Weck (die Linke) dagegen findet Ortsräte nicht mehr zeitgmäß. Ortsteile seien gewachsene Strukturen; Einwohner müssten auch mal direkt einbezogen werden. Die so genannten Stadtteilkonferenzen haben sich nach Ansicht von Bürgermeister Mirko Heuer nicht bewährt. Wilhelm Behrens: "Wir haben mit der Bevölkerung gesprochen; die Bürger fühlen scih immer benachteiligt." Auch für Reinhard Grabowsky spieglelt die Entscheidung Demokratie wider; die Einwohnerschaft wolle mitbestimmen. Wolfgang Langrehr (SPD) sieht die Kernstadt allerdings ausreichend im Rat der Stadt Langenhagen vertreten. 22 der 42 Mitglieder des Rates der Stadt Langenhagen kämen schließlich aus der Kernstadt. Das denkbar knappe Votum: 16 Ja-, 15 Nein- und drei Enthaltungen.