Planungssicherheit

Marks fordert MGH-Übergangsregelung

Langenhagen. Planungssicherheit für Mehrgenerationenhäuser fordert die SPD-Bundestagsabgeordnete und familienpolitische Sprecherin ihrer Fraktion, Caren Marks. Die finanzielle Förderung des Bundes läuft 2011, für einige 2012, aus. Davon betroffen ist auch das Mehrgenerationenhaus Langenhagen, das seit Jahren erfolgreiche und gute Arbeit leiste. Marks beklagt, dass es immer noch kein Konzept des Bundesfamilienministeriums zur Zukunft der bundesweit 500 Projekte gebe. „Durch das Nichtstun der Ministerin sind vor Ort gute Infrastrukturangebote für Familien und Senioren bedroht“, kritisiert sie. Erfolgreich gelebter Generationenzusammenhalt dürfe nicht nur in Sonntagsreden stattfinden, sondern müsse konkret ausgestaltet werden. „Das Mehrgenerationenhaus Langenhagen muss Planungssicherheit erhalten“, betont die Abgeordnete. Sie weist darauf hin, dass neben der SPD-Bundestagsfraktion auch die Bundesländer ein Anschlusskonzept für das Erfolgsmodell Mehrgenerationenhaus fordern. „Gerade angesichts der demographischen Entwicklung brauchen wir gute Vorbilder für das Miteinander und Füreinander der Generationen“. Marks fordert die Ministerin auf, zügig ein Anschlusskonzept in Abstimmung mit Ländern, Kommunen und Trägern zu erarbeiten und vorzulegen. „Es ist höchste Zeit."