"Positiv und praxisgerecht"

Langenhagen (ok). Es geht in der Anfrage der SPD-Ratsmitglieder Dagmar Janik, Karl-Heinz Dahlke, Irina und Marco Brunotte um rund 22.000 Euro. Auf diese Summe belaufen sich nämlich die so genannten Streikgelder aus dem Jahre 2009, also Elternbeiträge, die während des Streiks zu viel gezahlt wurden. Der Rat der Stadt Langenhagen hatte beschlossen, dass die Elternbeiträge für den Streikzeitraum nicht zurückgezahlt werden, sondern nach Zustimmung des Stadtelternrates der Kitas in Langenhagen den Einrichtungen pauschal zur Verfügung gestellt werden. Die Streikgelder wurden nach Auskunft von Bürgermeister Friedhelm Fischer von der überwiegenden Anzahl der Einrichtungen komplett ausgegeben oder verplant. Vorwiegend wurden Möbel angeschafft oder das Außengelände verschönert. Friedhelm Fischer: "Die Verwaltung beurteilt das Verfahren als positiv und praxisgerecht."