Selbsthilfe bei Depressionen

Gruppe lädt zum offenen Abend ein

Engelbostel-Schulenburg. In der Selbsthilfegruppe "Schwarzer Hund" geht es um die Bewältigung von Depressionen. Am Montag, 2. Juli, gibt es einen "offenen Abend" mit Film und Diskussion im Gemeindesaal der Martinskirchengemeinde um 19 Uhr, bei dem Interessierte herzlich willkommen sind.
Die Selbsthilfegruppe "Schwarzer Hund" will mit ihrem Slogan "Niemand muss sich verstecken" auf das Problem Depressionen öffentlich aufmerksam machen. Denn immer noch leiden viele nicht nur unter ihrer Erkrankung, sondern auch unter Missverständnissen und Vorurteilen seitens Arbeitgebern, Angehörigen, Mitmenschen und Freunden. Das Thema Depressionen hat viele Facetten, eine davon ist leider die Verschämtheit von Betroffenen aus Angst vor Diskriminierung und Benachteiligung. Eine große Gefahr dabei ist, dass in höchster Not nicht um Hilfe gerufen wird, sondern ein Rückzug beginnt, der schlimmstenfalls in einem Suizid enden kann.
Deshalb ist der Gruppe der Kontakt mit Nicht-Betroffenen ebenso wichtig wie das Angebot im geschützten Raum über alle Probleme, die mit der Erkrankung verbunden sind, sprechen zu können.
Eingeladen sind zu dem Offenen Abend alle, die sich über das Thema Depressionen informieren möchten, Austausch mit Betroffenen oder Angehörigen suchen oder einfach Lust auf einen spannenden Film mit Bezug zu psychischen Störungen haben.
Auch wenn der Slogan lautet "Niemand muss sich verstecken", so gilt auch "niemand muss etwas über sich preisgeben". Die Gruppenmitglieder freuen sich auf eine rege Resonanz.
Interessierte finden weitere Informationen auf der Internetseite www.martinskirchengemeinde.de.