Sieben Jahre Freiheitsstrafe

Langenhagen (ok). Der Angeklagte hat am 15. Januar in einer Fahrzeugwerkstatt an der Hans-Böckler-Straße einen anderen Mann vorsätzlich durch Schüsse in Brust und Kopf getötet. So sieht es die 13. Große Strafkammer des Landgerichts Hannover und verhängte eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren wegen Totschlags. Die Staatsanwaltschaft hatte fürt acht Jahre und sechs Monate plädiert; die Verteidigung eine Freiheitsstrafe von drei Jahren wegen fahrlässiger Tötung beantragt. Die Kammer hält es allerdings für einen Vorwand, das das spätere Opfer dem Angeklagten die Waffe gereicht und diesen aufgefordert habe zu schießen. Vielmehr habe der Angeklagte die Waffe selbst mitgebracht. Von verminderter Schuldfähigkeit sei wegen eines Promillewertes von 2,7 Promille zum Zeitpunkt der Schüsse auszugehen.