Smart-Prinzip greift nicht

Langenhagen (ok). Die Fraktion im Rat der AfD stellt klar, dass sie nicht gegen die Einführung eines Klimamanagers und Controllings ist, weil es Langenhagen besser als anderen Städte gehe. Vielmehr bestehe nicht die Notwendigkeit, 230.000 Euro an Steuergeldern für eine Stelle zu investieren, die man viel effizienter für die Umsetzung von Maßnahmen des Umweltschutzes hätte nutzen können. Langenhagen sei keine Tal- oder Kesselstadt wie zum Beispiel Stuttgart oder Kassel, in denen es zu Smog-Bildungen kommt und die Abgase nicht abziehen. In solch einem Fall sei Expertenrat sicherlich sinnvoll. Für den umweltfreundlichen Bau von Gebäuden gebe es genügend Verordnungen und Richtliinien, an denen man sich orientieren könne. Zudem seien die Ziele zu lasch formuliert. Sie müssten nach dem so genannten Smart-Prinzip aufgestellt sein: spezifisch (eindeutig definiert), messbar, von den Bürgern akzeptiert, realistische und terminiert. Keines der Ziele, die die Verwaltung vorgegeben hat entspreche all diesen Anforderungen.