Soziale Integration, Klimaschutz und Innovation

Haus der Jugend erhält Bundeszuschuss von 1,2 Millionen Euro

Langenhagen. Das Langenhagener Haus der Jugend erhält einen Bundeszuschuss für die Sanierung in Höhe von 1,2 Millionen Euro aus dem Programm des Bundesumweltministeriums „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Bereits vor einem Jahr hatte sich die Stadt Langenhagen um die Bundesmittel beworben, zusammen mit vielen anderen Kommunen. Nur fünf Prozent der gestellten Förderanträge konnten damals genehmigt werden, das Programm war trotz Ausstattung mit einem Gesamtvolumen von 140 Millionen Euro stark überzeichnet. Der Bundestag hat daraufhin im November 2016 die Mittel um 100 Millionen Euro aufgestockt, um weitere herausragende Anträge zu berücksichtigen.„Mit der heute durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags beschlossenen Projektliste wurden insgesamt 48 Projekte in ganz Deutschland ausgewählt“, erläutert Caren Marks, SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin. Das Programm ziele auf Projekte, die im Hinblick auf ihre Wirkung für eine soziale Integration, den Klimaschutz und Innovation in den Kommunen und Stadtteilen überdurchschnittliches Potenzial besäßen. Marks: "Das Haus der Jugend wird zukünftig barrierefrei sein und trägt somit zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen bei." Ihr CDU-Kollege Hendrik Hoppenstedt sagt: "Eine leistungs- und zukunftsfähige soziale Infrastruktur mit vielfältigen Sport- und Kulturangeboten ist ein wichtiges Merkmal attraktiver Kommunen." So kommunalfreundlich sei bisher keine andere Bundesregierung gewesen.