Stau auf A2 wegen Hochzeit

Langenhagen. Sonntagnachmittag haben 13 Autofahrer eines Hochzeitskonvois zwischen dem Autobahndreieck Hannover-West und der Anschlussstelle Langenhagen absichtlich einen Stau auf der A2 verursacht. Was als Spaß gedacht war, führte zu gefährlichen Situationen.
Gegen 16 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein, in denen Verkehrsteilnehmer einen Stau auf der A2 in Fahrtrichtung Berlin meldeten. Nahezu zeitgleich beobachtete eine Streifenwagenbesatzung von der Gegenfahrbahn, dass offensichtlich mehrere Pkw vorsätzlich mit niedriger Geschwindigkeit auf allen drei
Fahrstreifen der Autobahn fuhren und so einen Stau verursachten. Zeitweise hielten die Fahrzeuge komplett an und Personen stiegen aus, um offenbar Fotos und Videos zu machen. Aufgrund des so verursachten Staus mussten einige unbeteiligte Verkehrsteilnehmer Vollbremsungen sowie Ausweichmanöver einleiten, um Auffahrunfälle zu verhindern; verletzt wurde niemand.
Im weiteren Verlauf konnten die Polizisten die insgesamt 13 Autos des Konvois - diese hatten in der Zwischenzeit die Autobahn an der Anschlussstelle Langenhagen verlassen - im Bereich der Vahrenwalder Straße kontrollieren.
Gegen sie wird wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie wegen Nötigung ermittelt. Im Anschluss konnte die Hochzeitsgesellschaft ihre Fahrt unter
Einhaltung der Straßenverkehrsordnung fortsetzen.