Ulrike Jagaus Bauchgefühl

Langenhagen (ok). In Langenhagen kämen mehr Kinder als Flüchtlinge in Containern unter, so eine Anmerkung in der Einwohnerfragestunde der jüngsten Ratssitzung. Das sei mal dahingestellt. Unbestritten ist allerdings, dass es eine Menge an vielen Standorten sind: Friedrich-Ebert-Schule, Gymnasium, IGS Nord und Süd, Grundschule Kaltenweide und auch Robert-Koch-Realschule. Für Ulrike Jagau (Grüne) zu viel, aber derzeit wohl die einzige machbare Lösung, um den Schülerinnen und Schülern einen halbwegs zumutbaren Unterricht bieten zu können. Ihr Bauchgefühl habe ihr vor Jahren allerdings schon gesagt, dass sich die Schülerzahlen nicht verringern, sondern Langenhagen sogar wachsen würde. Dazu komme natürlich der besondere Raumbedarf für Inklusionskinder und der verstärkte Zuzug von Flüchtlingskindern. Dazu komme die neue Situation am Schulzentrum, die alle bisherigen Überlegungen obsolet gemacht habe. Alles in allem keine leichte Situation, besonders für die Verwaltung. Ulrike Jagau fordert Geduld ein.