Wer nicht schreibt, bleibt dumm

Was bedeutet die Handschrift für das Denken?

Langenhagen. Verlieren unsere Kinder ohne Handschrift das Denken? Die Lehrerin Maria-Anna Schulze Brüning beobachtet seit Jahren, wie sich die Handschrift ihrer Schülerinnen und Schüler in dem Maße verschlechtert, wie Kinder und Jugendliche hauptsächlich digitale Medien benutzen.  Gemeinsam mit dem Journalisten Stephan Clauss hat sie das Buch „Wer nicht schreibt, bleibt dumm!“ veröffentlicht und stellt es am Mittwoch,  8. November, um 18.30 Uhr im VHS-Treffpunkt an der Konrad-Adenauer-Straße 17 vor. Schulze Brüning beschreibt darin, wie ein kostbares Kulturgut aufs Spiel gesetzt wird und welche Konzepte wirklich helfen, aus einer Sauklaue eine Handschrift zu machen. Denn gut und lesbar zu schreiben ist auch im digitalen Zeitalter kein Luxus, sondern elementar für die Zukunft unserer Kinder – zum Beispiel für die Entwicklung der Fähigkeit, vernetzt zu denken.
Die Autorin ist seit über 25 Jahren Lehrerin für Kunst und Französisch an einer Gesamtschule in Hamm. Ihre in Eigeninitiative erstellten Studien finden seit vielen Jahren Eingang in Fachpublikationen und ihr Handschriften-Trainingsprogramm wird bundesweit eingesetzt.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Volkshochschule und Buchhandlung Böhnert und richtet sich sowohl an Lehrkräfte als auch Eltern. Das Entgelt beträgt acht Euro.
Anmeldungen werden persönlich, schriftlich, per Fax unter (0511) 7307-97 18 oder per Mail unter info@vhs-langenhagen.de entgegengenommen. Eintrittskarten gibt es zudem in den Filialen der Buchhandlung Böhnert.