1.000 Euro für den Tierschutz

Tragisch: Hunde auf Kube, die 24 Stunden lang an einer ein bis zwei Meter langen Kette liegen.

Fellnasen engagieren sich auch in Kuba

Engelbostel (ok). Rund 1.000 Euro sind beim Flohmarkt der Fellnasen zusammengekommen. Eine stolze Summe, die die Vorsitzende Daniela Werner für den Bau eines Katzenhauses in Bulgarien verwenden möchte. Allerdings sei das nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn Baustellen in Sachen Tierschutz gibt es auf der ganzen Welt. Beispielsweise Kuba, wo Danielas Vater lebt. Dort ist sie mindestens einmal im Jahr, packt alle zwei Wochen Päckchen mit Parasitenmitteln, Bindfäden und Verbandmaterial. Das Thema Tierschutz werde in Kuba nicht gerade groß geschrieben, Schweine würden unkontrolliert geschlachtet, wenige Hunde seien kastriert. Eine Tatsache, die Daniela Werner gern ändern würde, aber solche Kastrationsstationen seien sehr kostenintensiv. Daniela Werner: „Es geht auch einfach nicht in die Köpfe der Menschen rein, dass sie ihre Arbeitspferde gut behandeln sollten. Schließlich brauchen sie sie ja noch.“ Und überhaupt: Tiere würden nicht besonders respektvoll behandelt, gerade in Bulgarien und Rumänien habe sie viele von der „Straße gekratzt“. Wer Daniela Werner bei ihrer aufopferungsvollen Arbeit unterstützen möchte, informiere sich bitte einfach unter www.fellnasen-ev.org.